Neu gelernt

Google Analytics – Was weiß ich alles über Euch?

Nachdem es letzten Freitag um meine Bilanz der ersten 3 Monate ging, passt es ganz gut wenn ich die letzten 90 Tage jetzt auch mal unter dem Google Analytics Aspekt betrachte. Bei Google Analytics handelt es sich um ein kostenloses, mächtiges Tool zur Analyse der Webseitenbesucher. Damit kann man die Entwicklung seiner Seite ganz gut im Auge behalten.

Viele Wege führen nach Rom oder auch: Transfervolumen in Google Analytics

Im Beitragsbild oben sieht man das Transfervolumen. Das ist einfach nur eine Aufschlüsselung nach Kanälen. Es beantwortet die Frage, welchen Weg die Besucher genommen haben, um bei mir zu landen:

  1. Referral = Verweis. Das bedeutet die Besucher kommen über eine andere Webseite, die direkt auf meine verlinkt hat.
  2. Direct  = Direkt. Also wieviele Besucher haben www.digitalisierung-und-ich.de tatsächlich direkt in den Browser eingegeben.
  3. Social = Soziale Netzwerke. Also in meinem Fall direkt über Facebook, weil es (momentan) das einzige Social Media Profil ist, das ich habe.
  4. Organic = Organisch. Das sind tatsächlich Leute die mich über Google oder andere Suchmaschinen gefunden haben, mit welchen Begriffen auch immer.

Aber Achtung, lasst Euch nicht täuschen!

Diese 1.297 bei Referral sind ein Fake. Da wurde meine Seite irgendwann im Februar mal aus den USA mit Anfragen bombardiert die alle nur 0.01 Sekunden lang waren. So ganz habe ich es noch nicht geblickt was das war aber es waren jedenfalls keine echten Besucher. Das sieht man auch an der Meldung „not set“. Das bedeutet, dass Google Analytics da die Daten wegen eines Fehlers nicht ziehen konnte.

Spannend ist auch die Analyse der am meisten besuchten Seiten. Offensichtlich wollten viele Leute wissen, was JavaScript lernen mit Humor zu tun hat, so dass dieser Beitrag mit 83 Sitzungen doppelt so oft aufgerufen wurde wie der Simon Sinek Beitrag. Was lerne ich daraus? Dass Humor und Sinnfragen am besten ziehen? Sagt ihr es mir.

Die Weltkarte oder: Der Mensch aus Peru

Meine liebste Analyse ist die Geografische. Hier sieht man sehr schön, wo auf der Welt die Leute sitzen, die irgendwann, irgendwie, irgendwo meine Seite besucht haben. Da gehe ich dann gedanklich auf Weltreise und frage mich über wieviele Ecken die Leute bei mir gelandet sind. Schließlich nutze ich nur Facebook zur Promotion, so dass die Besucher irgendwie über 3 Ecken aus meinen paar Facebookfreunden gekommen sein müssen. Die Besucher aus Australien, Portugal und Malta kenn ich zum Beispiel persönlich. Aber wie der Mensch, der in Peru sitzt bei mir gelandet ist, würde mich schon sehr interessieren. Lieber stiller Leser aus Peru, falls Du diese Woche wieder mitliest: Magst Du Dich mal outen und mir sagen wie Du auf mich gekommen bist?

Das sind nur einige Beispiele der Analysefähigkeiten einer kleinen privaten Webseite. Wenn schon ich als Anfänger so viele verschiede Informationen ziehen kann, dann kann man sich vorstellen, um wieviel spannender und vielfältiger die Datenanalyse erst auf einer kommerziellen Firmenseite ist.

Ich kann es jedem, der eine Webseite sein Eigen nennt, nur empfehlen sich mit der Analyse seiner Besucher zu beschäftigen. Erstens macht das richtig Spaß und zweitens kann man so die richtigen Fragen stellen und entsprechend passende Maßnahmen ableiten. Meine erste Maßnahme wird sein, dass ich mein Layout ändern werde, um für Euch die Lesbarkeit zu verbessern. Ich bin neugierig, wie sich das in 3 Monaten in Google Analytics niederschlägt. Es bleibt spannend.

Sevi

P.S. Ich freue mich über jeden, der in seinem Urlaub mal kurz vorbeischaut und meine Weltkarte weiter fleißig mit farbigen Stellen füllt 😉

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